Wochenbericht 30 – 210 Tage

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Woche 30
30 Wochen – 210 Tage
Start 4 April – 125,8 Kilo
Heute 31 Oktober –  85,7 Kilo

Yeah, ich schließe diesen Monat katastrophal ab.
Nicht nur das 30 Wochen vorbei sind,  bzw. 210 Tage ich habe ein rekordwenig abgenommen. 🙂
Spaß beiseite, diesen Monat sind 2 Kilo runter vom 1 Oktober an. Das ist wirklich mies wenig jedoch auch einfach zu erklären. ab dem 18 Oktober hatte ich Besuch und ich hatte mir schon im Vorfeld vorgenommen einfach zu entspannen, kein Sport, Alkohol und alles was die Regale im Supermarkt sonst so hergaben.
Und das ist schlicht das Resultat mit dem ich leben kann.
Nun muss ich sagen, dass ich bereits seit 4 Tagen wieder back to the roots bin, mein Körper bzw meine Waage aber wohl immer noch Urlaub hat. Das beginnt zu nerven wie eh und je. Solange ich nichts mache für den Fettschwund ist es ja ok wenn auch nix passiert, aber wenn ich bei meinen 800 Kaloriechen rumturne und Sport mache erwarte ich Resultate. Jawoll.
Ansonsten ist auch diese Woche eher chillig weil mein Schatz Urlaub hat und wir unserer Zockerleidenschaft fröhnen.

Mein heutiges Thema:
Du siehst mich nicht

Das linke Bild ist vom 13 September – 89,1 Kilo
Das rechte Bild von heute morgen, 31 Oktober – 85,7 Kilo

Meine Beine werden nie einen Schönheitspreis gewinnen, ich weiß und sie werden schrumpfend auch schrumpliger aber ich hatte große Angst durch meine Lipödeme  (wie ich bereits mehrfach schrieb) dort nie abzunehmen.
Nun sind 3,4 Kilo Gewichtsabnahme in anderthalb Monaten echt nicht der Brüller, so rein von der Waage aus betrachtet. Wenn ich aber genau hinschaue ist da einiges an Veränderung passiert und wieder ein Grund mehr und Bestätigung, Bilder zu machen.
Abgesehen davon, dass ich endlich neue BH’S habe^^ .
Sind meine Oberschenkel nochmal deutlich schmaler geworden. Obenrum hat sich nicht viel geändert aber hey.. 3,4 Kilo waren das auf dem vorher – nachher ja auch nur.
Ich sehe mich oft nicht
Das meine ich wortwörtlich, ich stehe vor dem Spiegel oder schaue an mir herunter und denke nur: scheiße alles scheiße..
Hautschwabbel, Fett, Alt, Hässlich.
Mein tägliches Daily Selfie Lächeln täuscht da über einiges hinweg, den Kampf den wohl einige von euch kennen: Sich auch so zu sehen wie es ist.
All die Macken und Dinge die man an sich hasst.
Aber bei all dem schauen auf die Unschönen Seiten vergisst man leicht sich zu sehen.
Die guten Seiten, die Schönheit, ja, auch die Äußere.
Man will ja nicht immer nur hören, was für schöne Augen man hat oder das man „innen“ drin schön ist.
Man will von denen die einem nahe stehen auch hören, dass man toll aussieht.
Einfach so.
Lange genug, ja, jahrzehnte lang habe ich Komplimente bekommen auf …blablabla… innere Werte oder den Augenkram halt oder tolle Haarfarbe..
Aber dieses schlichte:
Du siehst toll aus. Gut aus. Klasse Figur. Super Outfit..
Aussagen kamen niemals.
Und wenn ich ehrlich bin, zurecht.
Ich habe mir das ja selbst nicht sagen können.
Ich habe mich ja selbst nicht gesehen.
Wollte mich nicht sehen.

Ich bin noch lange nicht soweit, dass ich rundum glücklich bin, aber ich beginne mich zu sehen. Mein Spiegelbild sagt mir nicht mehr:
Du siehst mich nicht.

Ich bemerke kleine Veränderungen ins positive.
Ich akzeptiere was ich nicht ändern kann und den Rest versuche ich in die Form zu bekommen die ich gerne sehe.

Meine Tochter kam hier an und am ersten Morgen als wir uns nach dem aufstehen sahen, riss sie die Augen auf und meinte: Mama, ich hab dich noch nie so schlank gesehen!
Sie hat mich gesehen und wir sollten uns auch häufiger sehen.

Eure Anja

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