Wochenbericht 29 – nah am Wasser gebaut

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Woche 29
29 Wochen – 203 Tage
Start 4 April – 125,8 Kilo
Heute 24 Oktober –  85,7 Kilo

Wochenbericht 29, uihhh. Das Jahr zieht langsam in den Winter ein.
Ich habe etwas mehr als letzte Woche auf der Waage, das ist allerdings dem lieben futtern dank Miriams Besuch und auch einiges an Wasser und No Sports geschuldet. Von daher, ich befinde mich in meinem grünen Empfindungsbereich.
Ich habe das erste mal in 203 Tagen mir null Gedanken über Speis und Trank gemacht aber bis auf einmal mit +26 Kalorien immer im Gesamtumsatz gelegen.

Wie meine Woche so war, Schatz?
Aufregend, sehr sogar und freudig ebenso sehr.
Wie bereits bekannt, Miriam ist zu Besuch da und ich genieße die Zeit mit ihr.
Es regnet und stürmt aber wir chillen, fahren shoppen und entspannen nach alle Regeln der Kunst.
Außerdem das Highlight meiner letzten Lebensjahre fand am Sonntag statt.
Ich mag gar nicht mehr riesig dazu schreiben, weil ich die Social Media Plattformen schon ausreichend zugespammt habe mit meinem Erlebnis. Nur soviel sei gesagt, ich habe mein wirklich viele jahrelang ersehntes Wunschtattoo bekommen von dem für mich weltbesten Peppe Gallá.
Mein Mann hatte sein ok gegeben und Peppe setzte mein Lieblingsgedicht von Charles Bukowski zeichnerisch, handwerklich und kreativ so fantastisch um, dass ich es immer noch nicht fassen kann wie toll es ist.
Ich wurde gefragt ob ich das nicht zu auffällig finde, dass es bis auf die Hand reicht.
Nein, nein, nein.
Daher auch dieses etwas abgewandelte Zitat als heutiger Untertitel.
Live fast, Love hard, Lose Weight 
Das ist mein Leben, ich bin 51 und ich kümmere mich aufrichtig und ehrlich einen feuchten **** was andere von meiner Art halten. No way.
Ich lasse mich tätowieren an Stellen die mir gefallen mit Motiven die ich liebe, ich lebe und je älter ich werde umso schneller lebe ich, jawoll, so sieht das aus. Ich liebe mich, hart, innig und so gehe ich mit mir um, endlich.
There’s a bluebird in my heart

Wie immer hatte ich ein paar Mühen ein Thema für diesen Wochenbericht zu finden.
Aber glücklicherweise habe ich zwei Vorschläge bekommen.

Uincit beschäftigen momentan die Folgen sich von  Menschen zu trennen die einem nicht gut tun.
Ich habe dazu  hin und wieder schon etwas geschrieben und mittlerweile behandle ich solche Menschen wie meine überflüssigen Kilos, ich werfe sie ab. Ballast.
Es geht ganz einfach wirklich. Zweite Chancen sind was für Menschen die sich die auch verdienen und nicht für welche die in ihrem eigenen Vernichtungskosmos  kreisen und dich in das nächste schwarze Loch mit reinziehen.
Weg damit, aufatmen, weiter leben.
Ich verliere danach auch keine Worte mehr darüber, denn ehrlich je mehr man darüber nachdenkt und je mehr man darüber lamentiert um so länger haben sie Einfluss auf dich/mich.
Es klingt einfach und es ist es auch. Ich bin wichtig, du bist wichtig und deine Ziele.
Steine aus dem Weg räumen ist genauso wichtig.

Hauptthema ist:
Nah am Wasser gebaut

Doppeltes_Moppelchen  ist geplagt mit der anderen Form von Ballast die leider nicht so einfach abzustellen ist wie obige Belastung.
Wassereinlagerungen.
Oh ja, ich kenne sie und ich hasse sie. Sei es Zyklus bedingt oder Sport bedingt oder Kohlehydrat oder oder oder bedingt. Es ist zum Mäuse melken.
Du gehst auf die Waage und denkst dir nur: WTF?!
2 Kilo mehr, 1 Kilo mehr- wieso? Ich hab Sport gemacht, ich hatte riesen Defizit und dennoch: dein Körper streikt und klammert sich an jeden Tropfen als sei er in der Wüste.
Nicht nur das, diese oft geschilderten wooosh alles wieder weg auf der Waage erlebe ich leider nicht.
Ich habe das Gefühl ich muss jeden Milliliter Wasser genauso hart abkämpfen wie Fett.

Woher kommt der Mist?
Ich führe nun seit dem April lückenlos Gewichts und Essensprotokoll, täglich.
Meine Erkenntnisse zu meinem Körper (und ich kann und will auch nur von dem schreiben was ich für mich festgestellt habe)
Ein Wasserhoch dauert meist 5-7 Tage bis ich wieder ein neues Tiefstgewicht habe, manchmal ein paar Tage länger.
Wasserhoch ist bei mir 1 – 1,8 Kilo mehr – meist verteilt auf 2-3 aufeinanderfolgende Tage.

Es hilft mir mittlerweile wenn ich Abends nach 6 Uhr nur noch meinen Tee trinke bzw jeden Abend einen Brennesseltee oder Vollmer’s präparierten Hafertee (entwässernd/entsäuernd).
Damit gehe ich noch ein paar mal zur Toilette und schleppe auch kein Nahrungsgewicht mehr mit in’s Bett.
Ich wiege mich ja morgens nach dem aufstehen.
Direkt nach dem Aufstehen auf die Waage gehen zeigt 100-200 Gramm mehr an als 10 Minuten auf den Beinen sein und schon mal Frühstück oder Kaffee zubereiten (natürlich ohne das zu Essen/Trinken) und dann auf die Waage zu gehen.

Kohlehydrate sind böse Viecher, also die weißen (Weißmehl, Nudeln, Reis, Kartoffeln), die toten. Nicht nur das sie die Hungergelüste fördern, weil sie so kurz aufflammende Brennstoffe sind und danach wird einem wieder kalt. Mit anderen Worten, sie treiben dein Insulin an und ganz kurz später hast du wieder ein Tief und brauchst oder verlangst nach mehr. Bei eiweißreicherer oder ausgewogenerer Nahrung ist der Zuckerhaushalt einfach langfristiger auf einem Level und diese Attacken bleiben aus. Also nicht nur das sie das Durcheinander bringen, sie binden Wasser an sich.
Wenn man also wie ich dazu neigt einzulagern, könnte es helfen auf sie weitesgehenst zu verzichten. Mir hilft es bzgl. Heißhungerattacken ebenso wie mit weniger Wassereinlagerungen. Ich war ein wirklicher Brot Junky. Ich esse heute nur noch Roggenvollkornbrot (dieses Schwarzbrot) und an „ungesundem“ eigentlich nur meine Ricecakes aber die sind Carb mäßig durch ihr leichtes Gewicht auch sehr gering.

Dann Sport, natürlich ist Sport klasse. Wenn ich jedoch durchziehe und die Woche gnadenlos meinen Muskelkater ignorierend meine 1-2 Stunden Sport täglich mache werde ich auf der Waage mit einem Hoch belohnt.
Nein, das sind keine Muskeln.
Ich nehme nicht von einem Morgen zum nächsten 1 Kilo Muskeln zu.
Aber auch hier sagen die kleinen, feinen Muskelrisse hey schnappen wir uns mal richtig was an Wasser um uns zu polstern und zu heilen.
Das zumindest ist bei mir nach einer Sport intensiven Woche immer der Fall, das ich mit Wasser zu kämpfen habe.
Hier gilt es auch für mich, das richtige Maß zu finden und ich habe festgestellt, das mir 1-2 Pausetage da sehr viel besser bekommen als 7 Tage durchzumachen.

Zyklusbedingte Einlagerungen: keine Ahnung. Ich bin in den Wechseljahren und mein Körper verarscht mich hormonell in einem einzigen bergab und bergauf.
Ja, sicher habe ich auch Gewichtsschwankungen dadurch, aber das aufzudifferenzieren ist mir einfach nicht möglich.

Schlafdefizit: Ich bin ja Gamerin / Zockerin und wenn mich ein Spiel packt mache ich die Nacht auch mal zum Tag und das ist der Tod jeder Abnahme. Wenn ich mich auch körperlich fit und wach fühle, meine Waage bestraft mich instant nach einer durchgemachten Nacht oder nach weniger als 6-7 Stunden Schlaf bzw. Bettruhe.
Ich versuche wirklich, wirklich darauf zu achten mindestens 8 Stunden im Bett zu sein.
Und das ist von Erfolg gekrönt. In den Monaten meiner Abnahme habe ich die größten Hochs und lang andauernsten immer nach zuwenig Schlaf und zuviel am Computer sitzen. Und Wasser werde ich mit viel Schlaf am schnellsten wieder los.

Entzündungen im Körper, operative Eingriffe etc… auch das können Gründe sein und wer auf der ganz sicheren Seite sein will sollte und kann sich sein Blut auch checken lassen.

Verarsche Wassereinlagerungen:
Das sind die besten.
Alles läuft, keine Hitzewallungen, keine Hormonschübe, klasse Blutwerte, kaum Kohlehydrate, gemäßigter Sport, super Defizit, reichlich Ruhe und pamm… +1 Kilo oder tagelanger Stillstand.
tscha.. gibt es und wird es immer geben, wir sind keine programmierten Maschinen und müssen einfach dadurch, dass unser Körper mal nicht nach Studien, schlauen Büchern, Erfahrungen oder System funktioniert.

Was ich dann mache ist:
Fluchen, Jammern, rumheulen und darauf achten die oben genannten Punkte erfolgreich abzuhaken und zu beten das die Bodenbitch wieder freundlich wird.

Denn ich bin echt “ nah am Wasser gebaut“.

Eure Anja

 

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